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Domstiftsgebäude Bauten
Bautzen

Domstiftsgebäude Bauten Bautzen

Domstiftsgebäude Bauten

Das Domstiftsgebäude in Bautzen, auch bekannt als Domstiftsgebäude Bautzen, ist ein beeindruckendes Zeugnis der reichen Geschichte der Stadt Bautzen, einer charmanten Stadt in Sachsen, Deutschland. Dieses architektonische Juwel, das im Herzen der Stadt liegt, verbindet auf faszinierende Weise historische Elemente mit barocker Eleganz und bietet Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit, während es heute moderne Zwecke erfüllt.

Die Geschichte des Domstiftsgebäudes Bautzen

Die Ursprünge des Domstiftsgebäudes Bautzen reichen bis ins Jahr 1507 zurück, obwohl vieles von dem, was heute zu sehen ist, im Jahr 1683 unter der Leitung des berühmten Architekten Antonio Caldire errichtet wurde. Diese historische Stätte hat im Laufe der Zeit mehrere Veränderungen erfahren, insbesondere in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als Christian Jehnel die südliche Fassade umgestaltete und ein prächtiges Portal hinzufügte, das als markantes Merkmal des Gebäudes gilt. Bis 1768 wurde das Bauwerk weiter ausgebaut und erreichte die beeindruckende dreistöckige Höhe, die es heute auszeichnet.

Im Laufe seiner Geschichte diente das Gebäude bis 1980 als Residenz und Büro des Bischofs der Diözese Meißen. Trotz der Schäden, die es während der Kriegszeit erlitt, wurde das Gebäude zwischen 1950 und 1953 sorgfältig restauriert, und in den folgenden Jahrzehnten wurden sowohl das Äußere als auch das Innere weiter verbessert.

Architektonische Wunder

Das Domstiftsgebäude Bautzen ist ein prächtiges Beispiel barocker Architektur. Die Struktur bildet einen vierflügeligen Komplex um einen trapezförmigen Innenhof, mit einer auffälligen rot-weißen Fassade, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das Hauptportal ist ein Meisterwerk des Designs, mit einem Rundbogen, flankiert von Statuen der Heiligen Petrus und Paulus, die in der Werkstatt von Jakob Delenka gefertigt wurden. Über dem Portal ist ein Relief der Heiligen Dreifaltigkeit zu sehen, das dem Gebäude eine sakrale Ausstrahlung verleiht.

Das Innere des Gebäudes ist ebenso beeindruckend. Die Räume im Erdgeschoss sind mit einfachen Kreuzgewölben ausgestattet, während die oberen Stockwerke aufwendiger gestaltet sind. Die Bischofskapelle, die sich in der nordöstlichen Ecke befindet, ist ein ruhiger Ort, der von Kreuzgewölben geprägt ist und einen Holzaltar mit einem exquisiten Gemälde von Johann Hajek beherbergt.

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Erkundung des Innenraums

Besucher des Domstiftsgebäudes Bautzen tauchen in eine Welt voller historischer und künstlerischer Schätze ein. Im ersten Stock befindet sich die Domschatzkammer, die 1985 eingerichtet wurde. Diese Kammer ist eine Fundgrube religiöser Artefakte, darunter ein mit Edelsteinen verzierter Kupfer-Evangelienumschlag, eine silberne Monstranz aus dem Jahr 1520 und kunstvoll gefertigte silberne Reliquienfiguren.

Das Gebäude verfügt außerdem über beeindruckende Stuckdecken in den West- und Nordflügeln, die Pflanzen- und Ornamentelemente zeigen, die den künstlerischen Geschmack des 18. Jahrhunderts widerspiegeln. Der Speisesaal, mit seiner Dekoration aus dem späten 19. Jahrhundert, bietet einen Einblick in den opulenten Lebensstil der Vergangenheit.

Die Domschatzkammer

Die Domschatzkammer ist ein Höhepunkt eines jeden Besuchs im Domstiftsgebäude Bautzen. Diese Sammlung umfasst einige der exquisitesten religiösen Artefakte der Region. Bemerkenswerte Stücke sind lebensgroße Holzfiguren der Heiligen Willibrord und Bonifatius, die im 18. Jahrhundert von Johann Benjamin Thomae geschaffen wurden. Diese Figuren sind für ihre detaillierte Handwerkskunst und historische Bedeutung bekannt.

Ein weiteres bemerkenswertes Stück ist die lebensgroße Statue des Heiligen Sebastian, ein dramatisches Kunstwerk, das den Heiligen in einem Moment des ruhigen Martyriums darstellt. Diese Statue wird der Permoser-Schule zugeschrieben, die für ihre ausdrucksstarken und detaillierten Skulpturen bekannt ist.

Eine moderne Nutzung

Heute erfüllt das Domstiftsgebäude Bautzen verschiedene Funktionen. Es beherbergt die Archive, die Bibliothek und die Schatzkammer der nahegelegenen St.-Petri-Kathedrale und bietet eine wertvolle Ressource für Historiker und Forscher. Die reiche Geschichte und architektonische Schönheit des Gebäudes machen es zu einem beliebten Ziel für Touristen und Einheimische gleichermaßen und bieten eine ruhige und inspirierende Umgebung für Reflexion und Erkundung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Domstiftsgebäude Bautzen nicht nur ein Relikt der Vergangenheit ist; es ist ein lebendiger Teil des kulturellen und historischen Gefüges von Bautzen. Seine Mauern haben Jahrhunderte des Wandels miterlebt, und dennoch stehen sie weiterhin stark und laden Besucher ein, in die Vergangenheit einzutauchen und die Pracht des architektonischen Erbes Sachsens zu erleben.

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