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Krisztus szineváltozása templom
Pécs

Krisztus szineváltozása templom Pécs

Krisztus szineváltozása templom

Im Herzen von Pécs in Ungarn befindet sich die Lyzeumkirche und das dazugehörige Kloster, die lokal als Krisztus szineváltozása templom bekannt sind. Diese beeindruckende Stätte ist ein bedeutendes Zeugnis der reichen kirchlichen Geschichte der Stadt und der barocken Architektur und sollte unbedingt besucht werden, wenn ihr euch für die Verbindung von Geschichte, Kunst und Spiritualität interessiert.

Die Geschichte der Lyzeumkirche und des Klosters

Die Ursprünge der Lyzeumkirche und des Klosters sind eng mit der Geschichte des Paulinerordens in Ungarn verbunden. Die Geschichte beginnt im 13. Jahrhundert, als Einsiedler sich in der Nähe von Pécs am Jakab-Hügel niederließen. Unter der Leitung von Bischof Bertalan wurde um 1225 ein Kloster gegründet, das später zur Entstehung des Paulinerordens beitrug. Im 18. Jahrhundert wurde die heutige Kirche an der Stelle einer ehemaligen Moschee errichtet, die während der osmanischen Besatzung gebaut worden war. Die Steine der Moschee wurden wiederverwendet, um die Kirche zu errichten, was eine symbolische Umwandlung von einem islamischen Gebetsort zu einem christlichen Heiligtum darstellt.

Im Jahr 1740 entwarf der Mönch Vépi Máté die barocke Kirche und das angrenzende Kloster. Der Grundstein wurde 1741 von Bischof Zsigmond Berényi gelegt, und die Kirche wurde 1756 von Bischof György Klimó geweiht. Doch der Paulinerorden wurde 1786 von Kaiser Joseph II. aufgelöst, und die Kirche blieb jahrzehntelang ungenutzt. Erst 1835 belebte Bischof Ignác Szepesy den Ort wieder und verwandelte ihn in ein Lyzeum für juristische und philosophische Studien der Stadt, was der Kirche den Namen Lyzeumkirche gab.

Architektonische Pracht

Die Lyzeumkirche ist ein beeindruckendes Beispiel barocker Architektur, das durch seine elegante Fassade und die Zwillingstürme mit Zwiebeldächern besticht. Auch das Innere der Kirche ist beeindruckend, mit einem einzigen Kirchenschiff und kleinen Seitenkapellen, die mit Fresken geschmückt sind. Der Hauptaltar, der die Verklärung Christi darstellt, ist ein Meisterwerk, das sowohl Besucher als auch Gläubige in seinen Bann zieht.

Die Kirche erfuhr im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert bedeutende Renovierungen. Der akademische Maler Ferenc Mücke schmückte das Heiligtum und das Kirchenschiff mit Fresken, die 1872 von Bischof Zsigmond Kovács in Auftrag gegeben wurden. Diese Kunstwerke wurden später 1929 von Ernő Gebauer restauriert und erweitert, wobei Szenen zur Geschichte des Paulinerordens hinzugefügt wurden.

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Die Kirche und das Kloster erkunden

Besucher der Lyzeumkirche und des Klosters können eine reiche Geschichte und Kunst entdecken. Das Innere der Kirche ist ein Augenschmaus, mit Fresken, Skulpturen und Altären, die jeweils einen Teil der Geschichte dieses historischen Ortes erzählen. Verpasst nicht die Seitenkapellen, die Altäre beherbergen, die dem heiligen Paulus, dem Einsiedler, und der heiligen Thekla gewidmet sind und die Verbindung der Kirche zum Paulinerorden widerspiegeln.

Das angrenzende Kloster, das heute das Széchenyi István Gymnasium beherbergt, bietet eine weitere historische Dimension. Obwohl es keine religiöse Institution mehr ist, bewahrt das Gebäude seinen barocken Charme und bietet einen Einblick in das klösterliche Leben vergangener Jahrhunderte.

Ein lebendiges Erbe

Heute ist die Lyzeumkirche nicht nur ein Relikt der Vergangenheit, sondern ein lebendiger Teil der Gemeinschaft. 1997 kehrte die Kirche zum Paulinerorden zurück, und 2012 wurde sie offiziell an die Diözese Pécs übergeben. Seitdem hat die Kirche umfangreiche Restaurierungen erfahren, einschließlich der Schaffung eines Kolumbariums in der ungenutzten Krypta, das 600 Nischen für Urnen bietet.

Die einzige verbliebene Glocke der Kirche, die 1832 von Péter Weinbert gegossen wurde, läutet immer noch und erinnert klangvoll an die andauernde Präsenz der Kirche in Pécs. Jedes Jahr feiert die Kirche ihren Festtag am Sonntag, der dem 6. August am nächsten liegt, und zieht sowohl Einheimische als auch Besucher an, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Die Lyzeumkirche und das Kloster besuchen

Ein Besuch der Lyzeumkirche und des Klosters ist eine Reise durch die Zeit, die Einblicke in die religiöse und kulturelle Entwicklung von Pécs bietet. Ob ihr nun Geschichtsinteressierte, Architekturbegeisterte oder spirituelle Suchende seid, dieser Ort verspricht ein reiches und lohnendes Erlebnis. Wenn ihr durch seine ehrwürdigen Hallen wandert, werdet ihr die Echos der Vergangenheit spüren, von den Einsiedlern des Jakab-Hügels bis zu den Gelehrten des Lyzeums, die alle ihre Spuren an diesem bemerkenswerten Bauwerk hinterlassen haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lyzeumkirche und das Kloster in Pécs mehr sind als nur ein historisches Denkmal; sie sind ein lebendiger Teil des Erbes der Stadt, ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Spiritualität aufeinandertreffen. Ihre Mauern bergen Geschichten von Wandel, Widerstandskraft und Erneuerung, was sie zu einem unverzichtbaren Ziel für alle macht, die das kulturelle Geflecht Ungarns erkunden möchten.

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