Fürth wird gern als kleine Schwester Nürnbergs abgetan, hat aber eine eigene Altstadt mit Fachwerkhäusern, die den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden hat. Genau diese Dichte an Gassen und Plätzen macht die Stadt zu einem guten Schauplatz für ein Teamevent, das zu Fuß stattfindet und nicht in einem Konferenzraum. Die Gruppe bewegt sich zwischen Rathaus, Kirchen und Museum und bekommt dabei mehr von der Stadt mit als bei einer klassischen Führung.
Für ein Teambuilding zählt, dass die Aufgaben an konkrete Orte gebunden sind und nicht austauschbar wirken. In Fürth funktioniert das, weil die Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und trotzdem unterschiedliche Geschichten erzählen - von der Reformationszeit bis zur jüdischen Gemeinde, die die Stadt einst mitgeprägt hat.
Das Rathaus mit seinem markanten Turm ist ein naheliegender Ausgangspunkt für Aufgaben, die Beobachtungsgabe und Kombinationsfähigkeit verlangen. Der Platz davor bietet genug Raum, damit sich die Gruppe kurz aufteilt und wieder zusammenfindet.
Architektonische Details am Gebäude liefern Anhaltspunkte, die in der Schnitzeljagd oder im Krimispiel eine Rolle spielen. Wer genau hinschaut, findet hier mehr, als ein flüchtiger Blick beim Vorbeigehen zeigt.
Das Jüdische Museum Franken liegt mitten in der Fürther Altstadt und erinnert daran, dass die Stadt einst eine der größten jüdischen Gemeinden Bayerns beherbergte. Als Station einer Tour bringt es einen ernsteren Ton in ein Programm, das sonst eher auf Tempo und Rätsellogik setzt.
Für ein Escape Game oder eine Schatzsuche eignet sich die Umgebung, weil die engen Gassen rund um das Museum viele kleine Details bereithalten, die sich als Hinweise verwerten lassen.
St. Michael gehört zu den älteren Kirchenbauten der Stadt und markiert zusammen mit der Auferstehungskirche und Unsere Liebe Frau die religiöse Vielfalt Fürths. Für eine Tour heißt das: unterschiedliche Baustile und Epochen auf kurzer Distanz, was Abwechslung in die Aufgaben bringt.
Wer ein Teamevent mit Bezug zur Stadtgeschichte sucht, findet an diesen Kirchen Anknüpfungspunkte, die über reine Wegfindung hinausgehen. Die Gruppe muss hinschauen, nicht nur weiterlaufen.
Das Programm läuft komplett draußen in der Stadt, gesteuert über das eigene Smartphone. Es braucht keinen gebuchten Raum und keinen Guide vor Ort - die Gruppe bewegt sich eigenständig von Station zu Station.
Ihr könnt das passende Format anfragen oder direkt online buchen; der Ablauf ist in beiden Fällen derselbe. Der Firmenpreis liegt bei € 16,99 pro Person, unabhängig davon, für welches Format sich das Team entscheidet.
Die Stadthalle Fürth und das Kulturforum liegen etwas außerhalb der dichtesten Altstadt und eignen sich als Orientierungspunkte, wenn die Tour über die Kernzone hinausgeht. Beide Gebäude stehen für die kulturelle Seite der Stadt, die neben Fachwerk und Kirchen oft übersehen wird.
Für ein Betriebsausflug-Format, das etwas mehr Fläche braucht, bieten diese Stationen genug Abstand zwischen den Aufgaben, ohne dass die Gruppe den roten Faden verliert.
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Die evangelisch-lutherische Stadtkirche St. Michael in Fürth wurde erstmals 1349 urkundlich erwähnt und ist das einzige erhaltene mittelalterliche Bauwerk der Altstadt. Der Erzengel Michael ist seit dem 13. Jahrhundert Stadtpatron. Bis 1824 war St. Michael die einzige Kirche Fürths; von 1923 bis 1964 wirkte Frieda Fronmüller hier als Organistin.
Das Stadttheater Fürth wurde 1901–1902 nach Plänen des Wiener Büros Fellner & Helmer im neubarocken Stil errichtet und bietet rund 730 Zuschauern auf drei Ebenen Platz. Die Fassade trägt Büsten und Medaillons von Mozart, Beethoven, Wagner, Goethe, Schiller und Lessing. Den Giebel krönt eine Kolossalstatue mit brennender Fackel.
Das Jüdische Museum Franken, Königstraße 89 in Fürth, ist der Hauptstandort eines Museums mit drei Häusern. Der Altbau gehörte vom 17. bis ins späte 19. Jahrhundert jüdischen Familien; erhalten sind eine Laubhütte auf dem Dach und eine Mikwe. Judaica und Alltagsobjekte zeigen die Geschichte jüdischen Lebens in Franken.
St. Heinrich in Fürth wurde 1908–1910 nach Plänen des Münchner Architekten Hans Schurr als neobarocke Wandpfeilerkirche errichtet. Erzbischof von Abert weihte sie am 23. Oktober 1910 dem heiligen Heinrich und Kunigunde. Die Orgel der Firma Eisenbarth aus Passau besitzt 46 Register auf drei Manualen und Pedal.
Die Auferstehungskirche an der Nürnberger Straße in Fürth wurde 1826 eingeweiht und zählt zu den ältesten erhaltenen Kirchen der Stadt. Anton Brüger entwarf den klassizistischen Bau mit 36 Meter hohem Turm, dorischen Säulen am Portal und kupfergedecktem Spitzdach. Das Kirchenschiff ist 30 Meter lang und 14 Meter breit.
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Die Gruppe bekommt Zugang über das Smartphone und bewegt sich eigenständig zwischen Stationen wie Rathaus, Kirchen und Museum. Dort werden Aufgaben gelöst, die zur jeweiligen Station passen - ganz ohne Guide vor Ort.
Ja, in Fürth stehen unter anderem Schnitzeljagd, Krimispiel, Schatzsuche und Escape Game zur Auswahl. Welches Format am besten zum Anlass passt, lässt sich vorab anfragen.
Nein, das Programm findet komplett draußen in der Stadt statt. Es ist keine gemietete Location nötig, da alle Aufgaben an öffentlichen Orten stattfinden.