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Pfarrkirche Ried im Innkreis

Pfarrkirche Ried im Innkreis Ried im Innkreis

Pfarrkirche Ried im Innkreis

In der bezaubernden Stadt Ried im Innkreis in Österreich erhebt sich die prächtige Kirche St. Peter und Paul, die vor Ort als Pfarrkirche Ried im Innkreis bekannt ist. Dieses beeindruckende architektonische Juwel ist ein Symbol für Geschichte und Spiritualität und zieht Besucher mit seiner reichen Vergangenheit und seinem auffälligen barocken Design an.

Die geschichtliche Entwicklung der Kirche St. Peter und Paul

Die Anfänge der Kirche St. Peter und Paul reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück und fallen mit der Gründung der Stadt als Markt im Jahr 1364 zusammen. Ursprünglich als gotische dreischiffige Kirche im 15. Jahrhundert erbaut, hat das Gebäude bedeutende Veränderungen erfahren. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine umfassende barocke Umgestaltung. Der renommierte Architekt Matthias Bereiter leitete 1720 den Umbau des Kirchenschiffs ein, gefolgt von der barocken Renovierung des Chors im Jahr 1721. Der Turm, ein markantes Merkmal der Kirche, wurde 1731 unter der Leitung von Johann Ceregetti auf seine heutige Höhe von 73 Metern erhöht, mit weiteren Anpassungen im Jahr 1868 und der Hinzufügung seines hohen Turmhelms im Jahr 1930.

Architektonische Wunder

Die Architektur der Kirche ist ein Zeugnis barocker Pracht. Das weitläufige einschiffige Innere erstreckt sich über fünf Joche, die von einem breiten, flachen Tonnengewölbe überspannt werden. An das Kirchenschiff schließen sich auf jeder Seite fünf tiefe Kapellen an, deren Gewölbedecken von zarten Lünetten durchbrochen sind. Die elegant in drei Abschnitten geschwungene Westempore ruht auf vier robusten Säulen. Der Chor, mit seinen zwei Jochen und der abgerundeten Apsis, strahlt einen intimen Charme aus, verstärkt durch gestufte Strebepfeiler. Reiches Stuckwerk, das um 1725 entstand, ziert die Gewölbe und die Orgelempore und verleiht dem Raum eine Note filigraner Eleganz.

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Ein Rundgang durch das Innere

Beim Betreten der Kirche St. Peter und Paul werden die Besucher von einer Vielzahl künstlerischer und historischer Schätze empfangen. Der Hochaltar, zwischen 1663 und 1665 von Peter Widmann gefertigt, zeigt Figuren, die von Thomas Schwanthaler geschaffen wurden. Das Altarbild, das die Fürbitte der Heiligen Peter und Paul bei Maria darstellt, wurde 1780 vollendet. Das prächtige Tabernakel, 1770 von Johann Peter Schwanthaler dem Älteren geschaffen, ist ein Highlight, ebenso wie die silbernen Büsten der Heiligen Peter und Paul, die von Thomas Schwanthaler entworfen und vom Goldschmied Wolf Adam Gamon 1688 ausgeführt wurden.

Kapellenwunder

Die Kapellen im Kirchenschiff bieten jeweils einzigartige historische und künstlerische Einblicke. Die Schusterkapelle beherbergt einen Martin-Altar, der 1656 von den Zürn-Brüdern gefertigt wurde und aus einer abgerissenen Kirche in Aspach stammt. In der Brauerkapelle befindet sich ein bemerkenswerter Florian-Altar von Thomas Schwanthaler aus dem Jahr 1669, der eine Darstellung von Ried zeigt. Die Müllerkapelle präsentiert einen Joseph-Altar von 1710, mit einer beeindruckenden Figurengruppe von Johann Peter Schwanthaler dem Älteren aus dem Jahr 1784.

Künstlerische Fresken und Denkmäler

In der gesamten Kirche schmücken Fresken von Josef Gold, die zwischen 1884 und 1893 entstanden, die Decken und Kapellenwände. Besonders bemerkenswert ist das spätgotische Fresko des Jüngsten Gerichts an der Nordwand, das aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt, jedoch während einer Restaurierung 1902/1903 verändert wurde. Die Kirche beherbergt auch zahlreiche Grabsteine aus dem 15. und 16. Jahrhundert, wobei der Grabstein von Ulrich Widmer, der eine Reliefdarstellung zeigt, besonders hervorzuheben ist.

Der Turm und seine Glocken

Der Turm der Kirche ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein kulturelles Wahrzeichen. Die Turmhalle mit ihrem netzrippengewölbten Gewölbe ist ein Wunder für sich. Im Inneren können die Besucher ein Taufbecken aus der Spätgotik in der Nähe des Nordportals finden, das den historischen Reiz der Kirche noch verstärkt. Der Turm beherbergt Glocken aus den Jahren 1477 und 1506, deren klangvolle Töne zur spirituellen Atmosphäre der Kirche beitragen.

Fazit

Die Kirche St. Peter und Paul in Ried im Innkreis ist mehr als nur ein Ort des Gebets; sie ist ein Schatz an Geschichte, Kunst und Kultur. Ihre Wände hallen mit den Geschichten vergangener Jahrhunderte wider, und ihre Hallen sind erfüllt von der Schönheit menschlicher Kreativität. Egal, ob ihr euch für Architektur, Geschichte oder Spiritualität interessiert, ein Besuch dieser Kirche verspricht eine Reise durch die Zeit und ein Fest für die Sinne. Während ihr dieses prächtige Bauwerk erkundet, werdet ihr in das reiche Erbe Österreichs eintauchen, was es zu einem unverzichtbaren Ziel in dieser malerischen Stadt macht.

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