Der Schillerplatz vor euch, das Smartphone entsperrt, die Gruppe noch dabei zu klären, wer eigentlich vorangeht: So beginnt eine Schnitzeljagd Saarbrücken. Keine Reiseleitung, kein Schirmchen über den Köpfen, dafür elf Stationen, die darauf warten, dass ihr sie findet. Ein paar Schritte weiter fängt die Fußgängerzone an, dahinter fließt die Saar, und über dem anderen Ufer sitzt das Schloss auf seinem Felsen, als hätte es die letzten Jahrhunderte einfach ausgesessen. Diese Stadt hängt ihre besten Geschichten nicht an Schilder. Sie legt sie ab: in einer Sichtachse, die kein Zufall ist. In einem Bürgerhaus, in dem heute Landespolitik gemacht wird. In einer Kirche, von der im Herbst 1944 nur die Außenmauern übrig blieben. Wer hier falsch abbiegt, steht trotzdem an einem Ort, an dem etwas passiert ist — das ist der Vorteil einer Innenstadt, die ihr an einem Nachmittag zu Fuß umrunden könnt. Ihr braucht nur den Blick dafür. Den bekommt ihr, sobald die erste Aufgabe auf dem Display aufleuchtet.
Die App myCityHunt aufs eigene Handy laden, das Ticket einlösen, in der Lobby den QR-Code eines Mitspielers scannen — damit steht die Gruppe. Dann sucht sich jeder eine Rolle aus 54 möglichen, und die entscheidet mit, was ihr unterwegs zu tun bekommt: Der Detektiv knobelt, der Fotograf jagt das beste Motiv, das Trivia-Ass sammelt die Wissensfragen ein, der Athlet bringt die Gruppe in Bewegung. Jede Rolle bringt eigene Bonus-Aufgaben mit, die sonst niemand hat. Das GPS zeigt euch die Richtung zur nächsten Station, den Weg dorthin sucht ihr selbst — durch die Gassen von St. Johann, über die Saar, wie ihr mögt. An jeder Station wählt ihr aus vier Antwortmöglichkeiten; wer hängenbleibt, holt sich zwei gestaffelte Hinweise, die Punkte kosten, aber niemanden dazu zwingen. Wissensfragen, Fotoaufgaben und Aktivaufgaben wechseln sich ab, alle Bilder landen danach in einer privaten Galerie eurer Gruppe. Losgelaufen wird, wann ihr wollt, Pause gemacht, wo es euch gefällt. Wer am Ende die meisten Punkte hat, steht oben in der Wertung. Wer den Tag vor allem gemütlich wollte, hat auch das erreicht.
Saarbrücken ist eine Stadt der harten Schnitte. Barocker Platz neben Nachkriegsfassade, Industriegeschichte neben französischem Kaffee, und all das liegt so dicht beieinander, dass zwischen zwei Epochen manchmal nur eine Straßenquerung liegt. Eine Schnitzeljagd Saarbrücken lebt genau davon: gut fünf Kilometer, kein Meter eintönig.
Ihr steht auf dem Ludwigsplatz und begreift ziemlich schnell, dass hier nicht bloß eine Kirche gebaut wurde, sondern ein ganzer Platz um sie herum. Geweiht wurde sie am 25. August 1775, benannt ist sie nach Fürst Ludwig und nicht nach einem Heiligen. Ihr Baumeister Friedrich Joachim Stengel war zu diesem Zeitpunkt achtzig Jahre alt. In der Nacht auf den 6. Oktober 1944 brannte das Gebäude aus, stehen blieben die Außenmauern. Was ihr heute anseht, ist das Ergebnis eines Wiederaufbaus, über dessen Innenausstattung in der Stadt jahrzehntelang gestritten wurde.
Am anderen Saarufer legt ihr unwillkürlich den Kopf schief: außen Barock, in der Mitte Glas und Stahl. Der moderne Mittelbau entstand zwischen 1982 und 1989 nach Entwürfen von Gottfried Böhm, der 1986 als erster deutscher Architekt den Pritzker-Preis bekam. Die barocken Originalpläne waren verschollen, eine originalgetreue Rekonstruktion damit unmöglich — statt zu raten, setzte Böhm bewusst Gegenwart dazwischen. Ob euch das gefällt, diskutiert ihr auf dem Schlossplatz aus.
Dazu kommen die Basilika St. Johann, 1758 geweiht und damals der erste katholische Kirchenneubau der Region seit der Reformation, der Landtag des Saarlandes, der als Clubhaus wohlhabender Bürger anfing, und das Saarländische Staatstheater mit seiner Säulenfront am Ufer. Das Dazwischen gehört euch.
Vom Marktbrunnen auf dem St. Johanner Markt führt eine Sichtverbindung hinüber zum Schloss — kein Zufall, sondern Absicht. Der Brunnen entstand 1759/60 nach Entwürfen von Ignatius Bischof und Friedrich Joachim Stengel, dem Mann, der auch Ludwigskirche und Basilika verantwortete. Fachleute sprechen vom Stengel-Dreieck: drei Punkte in der Stadt, die einander ansehen sollten. Wer davon weiß, läuft hier anders.
Die Stadt, durch die ihr lauft, ist jünger als die meisten ihrer Häuser. Erst 1909 schlossen sich Saarbrücken, St. Johann an der Saar und Malstatt-Burbach zu einer einzigen Kommune zusammen. Bis dahin: drei Verwaltungen, drei Selbstverständnisse, ein Fluss dazwischen. Der Name ist tausend Jahre älter. 999 taucht ein „castellum Sarabrucca" in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. an den Metzer Bischof Adalbero II. auf — eine Burg, kein Ort, und weit und breit keine Brücke.
Die kam erst zwischen 1546 und 1549, und der Anlass ist von der Sorte, die man sich nicht ausdenkt: Kaiser Karl V. kam an dieser Stelle wegen Hochwasser tagelang nicht über die Saar. Graf Philipp II. zog daraus den naheliegenden Schluss und ließ die Alte Brücke errichten, über die ihr heute nebenbei spaziert. Auch das Landtagsgebäude hat eine zweite Biografie: Errichtet wurde es 1865/66 als Haus der Casino-Gesellschaft, Kegelbahn inbegriffen. Der Architekt Julius Carl Raschdorff entwarf später den Berliner Dom. Wo heute über Landesgesetze abgestimmt wird, spielten also einst Kaufleute und Beamte ihre Abende durch.
Und der Blick nach Westen ist hier kein Ausflugsthema, sondern Alltag: Saarbrücken ist Deutschlands einzige Großstadt unmittelbar an der französischen Grenze. 2014 gab das Saarland seine Frankreichstrategie aus, die Französisch bis 2043 zur zweiten Verkehrssprache im Land machen soll. Solche Zusammenhänge hört ihr bei klassischen Stadtführungen in Saarbrücken ebenfalls. Der Unterschied: Hier lauft ihr ihnen in eurem Tempo hinterher, bleibt stehen, wo es euch packt, und redet dabei, so laut ihr wollt.
Beim Junggesellenabschied ersetzt die Stadtrallye Saarbrücken das übliche Programm aus Bollerwagen und Verlegenheit: Die Gruppe verteilt Rollen, wird ehrgeizig, und wenn das Punktekonto steht, ist der St. Johanner Markt mit seiner Kneipendichte nur ein paar Schritte entfernt. Für einen Geburtstag unter Erwachsenen funktioniert das Stadtspiel Saarbrücken, weil niemand moderieren muss — die App gibt den Takt vor, das Geburtstagskind kann endlich mitspielen statt zu organisieren. Beim Teambuilding zeigt sich innerhalb von zwanzig Minuten, wer im Team Karten liest, wer diskutiert und wer schweigend die richtige Antwort tippt; Saarbrücken ist dafür ideal, weil die Wege zwischen den Stationen kurz genug für Gespräche sind. Mit der Familie punktet die kompakte Innenstadt: Die Schnitzeljagd Saarbrücken misst gut fünf Kilometer, überall Bänke, Eis und Toiletten in Reichweite, und Fotoaufgaben halten Kinder länger bei Laune als jede Erklärtafel. Und auf einer Städtereise ist die digitale Schnitzeljagd Saarbrücken der schnellste Weg, eine fremde Stadt zu sortieren: Vom Hauptbahnhof seid ihr rasch in der Fußgängerzone, und nach einem halben Tag wisst ihr, wo hier was steht.
Das Brauhaus zum Stiefel am St. Johanner Markt gehört zu den ältesten Gaststätten der Stadt. Hier gründete Johannes Daniel Bruch 1702 seine Gasthausbrauerei, die älteste im Saarland; bis 1850 wurde an dieser Stelle tatsächlich gebraut, danach zog der Betrieb weiter. Wer danach regional weiteressen will, hält im Umkreis Ausschau nach Lyoner, Dibbelabbes und Schwenker — der saarländischen Antwort auf die Frage, was nach einem langen Fußweg satt macht.
Am Ende habt ihr genau das eingesammelt, was Saarbrücken nirgends aufschreibt: die Achse vom Marktbrunnen zum Schloss, den Kaiser, der am Hochwasser scheiterte, die Kegelbahn unter dem Plenarsaal. Die Ludwigskirche steht dann anders vor euch als am Vormittag, weil ihr wisst, wie viel von ihr einmal weg war. Auf dem Handy liegen die Fotos eurer Gruppe, in der Wertung liegt jemand vorn, und irgendjemand behauptet, er hätte die Hinweise gar nicht gebraucht. Eine Schnitzeljagd Saarbrücken macht aus einem Stadtplan eine Erinnerung — mehr Aufwand als Loslaufen, Hinsehen und Antippen kostet das nicht. Ladet die App, holt eure Leute zusammen und stellt euch am Schillerplatz auf.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Saarbrücken ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Saarbrücken haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Saarbrücken machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet am Schillerplatz und führt als Rundweg über rund 5,1 Kilometer über beide Saarufer, vorbei an der Ludwigskirche, an der Basilika St. Johann, am Rathaus St. Johann und über den St. Johanner Markt. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Die Alte Brücke von 1546 und das Saarufer mit Treppen bis ans Wasser liegen an der Route.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa drei Stunden, die Strecke misst rund 5,1 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab € 12,99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.