Bei einer Schnitzeljagd Jena zieht ihr als Team durch eine Stadt im Saaletal, in der um 1800 Schiller, Fichte und Hegel gleichzeitig lehrten – und in der später die Optik erfunden wurde, die man heute in jedem Mikroskop findet. Gelöst wird gemeinsam, auf dem Smartphone, ohne Zeitdruck.
Ihr beginnt damit, die Rollen im Team zu vergeben. Jede Rolle öffnet andere Bonus-Aufgaben, was die Gruppe automatisch aufteilt. Die Technik ist in wenigen Minuten abgehakt.
Die App gibt euch jeweils das nächste Ziel vor. Start und Ziel ist der Kirchplatz; dazwischen liegen 3,3 Kilometer und etwa zweieinhalb Stunden. Ohne Terminbindung, und die Abrechnung richtet sich nach der Teilnehmerzahl.
Die Route bleibt im Zentrum: von der Friedrich-Schiller-Universität über St. Michael und St. Johannes Baptist zum Deutschen Optischen Museum. Auch das Phyletische Museum, das Volkshaus und die Ur- und frühgeschichtliche Sammlung liegen am Weg. Was ihr auslasst und was nicht, liegt bei euch. Das Volkshaus wurde von Ernst Abbe gestiftet und war als Bildungsstätte für Arbeiter gedacht.
Die Universität wurde 1558 gegründet und prägt die Stadt bis heute – jeder vierte Einwohner ist eingeschrieben. Direkt daneben steht St. Michael, eine spätgotische Hallenkirche, unter deren Chor ein begehbarer Durchgang hindurchführt. In der Kirche liegt die originale Grabplatte Martin Luthers, die nie nach Wittenberg kam. Die Grabplatte war für Wittenberg bestimmt, blieb aber wegen der Kriegslage in Jena liegen.
Hier steht, was Jena weltweit bekannt gemacht hat: Mikroskope, Fernrohre und Brillen aus zwei Jahrhunderten, dazu die Geschichte von Zeiss, Abbe und Schott. Das Phyletische Museum ein Stück weiter ist ein Jugendstilbau, der ausschließlich der Evolution gewidmet ist – so etwas gibt es sonst nirgends.
Wo die Optik zur Wissenschaft wurde
Carl Zeiss baute ab 1846 in Jena Mikroskope, Ernst Abbe lieferte ab 1866 die theoretische Grundlage und Otto Schott das passende Glas. Aus dieser Kombination entstand die moderne optische Industrie.
Mikroskope zum Durchsehen, ein Museum voller Evolution und die Saale am Rand der Route: Jena bietet Kindern ungewöhnlich viel zum Ausprobieren. Die Innenstadt ist kompakt, die Wege dazwischen kurz. Das Zeiss-Planetarium ist das älteste durchgehend betriebene Planetarium der Welt.
Zeiss, Abbe und Schott kamen nur weiter, weil drei sehr verschiedene Fachleute zusammenarbeiteten. Es hilft, wenn die Gruppe zwischendurch kurz zusammenkommt und vergleicht. Für Firmenkunden gelten eigene Konditionen. Die kurzen Wege sorgen dafür, dass die Gruppe nicht auseinanderläuft.
Der Kirchplatz liegt mitten in der Innenstadt, die Lokale sind ringsum verteilt. Für einen Junggesellenabschied ergibt das einen Nachmittag mit klarer Aufgabe, und die Gruppe ist danach in Gesprächslaune. Wer mit mehreren Teams antritt, legt die Ergebnisse gleich nach dem Spiel nebeneinander.
Wer hier studiert hat, kennt meist den Weg zwischen Hörsaal und Paradies. Ein Gutschein für diese Tour zeigt den Rest – drei Jahre lang gültig, jederzeit einlösbar, Gruppengröße offen.
Eine Führung erzählt euch Schiller und Zeiss in einer Stunde. Eine Stadtrallye Jena setzt darauf, dass ihr selbst hinseht, und überlässt euch Tempo und Reihenfolge. Es liegt nichts herum, das gefunden werden müsste.
Ein Botanischer Garten von 1794
Der Botanische Garten Jena gehört zu den ältesten Deutschlands und zeigt über zwölftausend Pflanzenarten. Goethe war an seiner Gestaltung beteiligt, als er die Jenaer Anstalten für Weimar verwaltete.
Zurück am Kirchplatz habt ihr auf gut drei Kilometern eine Universitätsgründung von 1558, Luthers Grabplatte und die Wurzeln der optischen Industrie gesehen. Eure Schnitzeljagd Jena beginnt, sobald das Ticket eingelöst ist.
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Aus unserer langjährigen Erfahrung kennen wir die besonderen Anforderungen, die sich bei der Planung eines Teamevents in Jena ergeben. Mit dem myCityHunt Teamevent in Jena haben wir daher ein Paket speziell für Firmenkunden entwickelt. Dieses erweitert unsere bewährten Touren um eine Reihe von Vorteilen, die unsere Schnitzeljagden zum perfekten Teambuilding Event in Jena machen.
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Ja. Die Schnitzeljagd von myCityHunt startet am Kirchplatz und führt als Rundweg über rund 3,3 Kilometer durch das Zentrum, vorbei an Gebäuden der Friedrich-Schiller-Universität, an St. Michael, am Phyletischen Museum und am Deutschen Optischen Museum. Gespielt wird mit der myCityHunt App auf dem eigenen Smartphone, ohne festen Termin und ohne Anmeldung.
Die Aufgaben verbinden Suchen, Beobachten und Fotografieren, sodass Kinder aktiv beteiligt sind statt nur zuzuhören. Mikroskope zum Durchsehen und ein Museum zur Evolution liegen beide an der Route.
Kostenlose Varianten kursieren als PDF zum Selbstausdrucken. Dafür müsst ihr Route, Rätsel und Lösungen selbst vorbereiten. Die Tour von myCityHunt ist kostenpflichtig, dafür ist alles fertig: GPS-Navigation, eigene Rollen für jedes Teammitglied, Aufgaben mit Punktewertung und eine private Fotogalerie nach dem Spiel.
Etwa zweieinhalb Stunden, die Strecke misst rund 3,3 Kilometer. Pausen sind jederzeit möglich und verlängern die Zeit entsprechend. Ihr könnt die Tour unterbrechen und später fortsetzen.
Die Tour kostet ab € 12,99 pro Person. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl, es gibt also keinen Pauschalpreis für die Gruppe. Gutscheine sind ab Kaufdatum drei Jahre gültig und lassen sich für eine frei wählbare Stadt und Tour einlösen.
Ja. Größere Gruppen teilen sich in mehrere Teams auf und treten gegeneinander an – die Ergebnisse lassen sich direkt nach dem Spiel vergleichen. Abgerechnet wird personengenau nach Teilnehmerzahl. Für Firmenkunden gibt es eigene Konditionen.
Schnitzeljagd und Stadtrallye bezeichnen meist dasselbe Format: eine Rätseltour durch die Stadt. Beim Geocaching sucht ihr dagegen versteckte Behälter nach Koordinaten. Bei der Schnitzeljagd bleibt die sichtbare Stadt das Spielfeld – Gebäude, Plätze und Inschriften liefern die Hinweise.